Security in den Entwicklungsprozess bauen

Der CRA und IEC 62443-4-1 verlangen einen dokumentierten, gelebten Secure Development Lifecycle. Wer Sicherheit erst am Ende anflanscht, scheitert im Audit und bremst die Entwicklung. Nachträglich und unter Zeitdruck aufgebaut, wird es teuer.

Was auf dem Spiel steht

Produktsicherheit lässt sich nicht ans Ende der Entwicklung schieben. Fehlt der Prozess, fällt das genau dann auf, wenn es am teuersten ist: kurz vor dem Release, im Audit oder nach dem ersten Sicherheitsvorfall.

Ohne SDLC kein Nachweis

CRA und IEC 62443-4-1 setzen einen nachweisbaren Entwicklungsprozess voraus. Ohne ihn keine Konformität und kein Zertifikat.

Teure Nacharbeit

Sicherheit, die erst spät einzieht, erzwingt Redesigns kurz vor dem Release und verschiebt Termine.

Schwachstellen in Serie

Ohne Security-Gates gehen vermeidbare Lücken in Produktion und werden zum Vulnerability- und Meldefall.

Sicherheit als Glückssache

Ohne verankerten Prozess hängt Produktsicherheit an Einzelpersonen und ist nicht wiederholbar.

Secure Development Lifecycle: Security-Aktivitäten von Requirements über Threat Modeling und Testing bis Vulnerability Management
Typische Herausforderungen

Diese Muster halten einen belastbaren Entwicklungsprozess auf. Je mehr davon Sie wiedererkennen, desto eher lohnt sich ein strukturierter Blick auf Ihren SDLC.

Security als nachträglicher Aufsatz

Sicherheit wird ans Ende der Entwicklung geschoben, statt von Anfang an mitzulaufen. Das rächt sich kurz vor dem Release.

Prozess passt nicht zur Methode

Ob Wasserfall, Agile, DevOps oder hybrid: Ein SDLC, der die Arbeitsweise ignoriert, wird im Alltag umgangen statt gelebt.

Fehlende Security-Gates

Ohne definierte Review- und Freigabepunkte gibt es keinen Nachweis, dass Sicherheit überhaupt geprüft wurde.

Kein Schwachstellenprozess

Vulnerability Management und Incident Response sind nicht etabliert, obwohl der CRA genau das verlangt.

Teams ohne Security-Routine

Entwicklungsteams kennen Security-by-Design nicht als festen Teil ihres Alltags, sondern als Ausnahme.

Nicht nachweisbar

Selbst vorhandene Sicherheitsaktivitäten sind nicht so dokumentiert, dass sie ein Audit überstehen.

Wie Secuvise unterstützt

Security, die in den Prozess gehört, nicht obendrauf

Ein guter SDLC behindert die Entwicklung nicht, er macht sie verlässlicher. Der Schlüssel ist, Sicherheit in die bestehende Arbeitsweise einzupassen, statt einen Fremdkörper daneben zu stellen.

Wir analysieren Ihre Entwicklungsrealität und verankern Security dort, wo sie wirkt, abgestimmt auf Produkt, Methode und regulatorische Anforderungen.

SDLC, der zu Ihrer Methode passt

Wir integrieren Security in Wasserfall, Agile, DevOps oder hybride Abläufe, ohne die Entwicklung auszubremsen.

Threat Modeling und Security-Gates

Wir verankern Bedrohungsanalysen, Review-Gates und Freigabeprozesse als feste Bestandteile der Entwicklung.

Schwachstellen- und Update-Management

Wir etablieren Vulnerability Management und Incident Response, wie CRA und IEC 62443 sie fordern.

Befähigte Teams

Wir schulen Ihre Entwicklungsteams in Security-by-Design, damit der Prozess auch ohne uns trägt.

Secuvise verankert Security im Entwicklungsalltag des Teams
Unser Vorgehen

In vier Schritten zum gelebten SDLC

Ein Entwicklungsprozess ändert sich nicht über Nacht. Unser Vorgehen führt Sie von der ehrlichen Standortbestimmung zu einem SDLC, der im Alltag trägt und im Audit hält.

01

Standortbestimmung

Wir analysieren bestehende Entwicklungsprozesse und Security-Praktiken und finden, wo Sicherheit heute reißt.

02

Prozess entwerfen

Wir gestalten einen SDLC, der zu Ihren Methoden, Produkten und regulatorischen Anforderungen passt.

03

Integrieren

Wir verankern Security Requirements, Threat Modeling, Testing, Gates und Vulnerability Management im Entwicklungsalltag.

04

Befähigen & nachweisen

Wir schulen die Teams und schaffen die Dokumentation, die die Reife Ihres SDLC für Audits und Zertifizierungen belegt.

Ihre Ergebnisse

Am Ende steht kein Ordner im Regal, sondern ein gelebter Prozess: Sicherheit ist Teil der Entwicklung und lässt sich jederzeit nachweisen.

Klarheit & Zielbild

Sie wissen, wo Sie stehen und welcher Prozess zu Ihnen passt.

  • Analyse bestehender Prozesse und Security-Lücken
  • Methodengerechtes SDLC-Zielbild
  • Priorisierte Einführungs-Roadmap

Verankerte Security-Aktivitäten

Sicherheit ist an den richtigen Stellen im Prozess festgemacht.

  • Security Requirements & Threat Modeling integriert
  • Review-Gates und Freigabeprozesse
  • Vulnerability Management & Incident Response etabliert

Gelebter, nachweisbarer SDLC

Das eigentliche Ziel: ein Prozess, der im Alltag funktioniert und im Audit hält.

  • Dokumentierter SDLC nach IEC 62443-4-1 und CRA
  • In Wasserfall, Agile, DevOps oder hybrid gelebt
  • Teams in Security-by-Design befähigt
  • Nachweisfähig für Audit und Zertifizierung
An wen sich diese Leistung richtet

Diese Leistung richtet sich an Hersteller, die Produktsicherheit dauerhaft in die Entwicklung holen müssen, statt sie projektweise nachzurüsten.

Hersteller vor CRA oder Zertifizierung

Unternehmen, die einen nachweisbaren SDLC für CRA-Konformität oder eine IEC 62443-4-1-Zertifizierung brauchen.

Teams im Methodenwandel

Entwicklungsorganisationen in Wasserfall, Agile, DevOps oder hybrid, die Security ohne Reibung integrieren wollen.

Embedded- & Produktteams

Teams, die Security-by-Design bisher nicht als festen Bestandteil ihres Entwicklungsprozesses haben.

Was unsere Mandanten über uns sagen

Für die regulatorische Konformität unserer Produkte brauchten wir einen Partner, der technische Tiefe mit praktischer Umsetzbarkeit verbindet. Die Zusammenarbeit mit Secuvise war unkompliziert und die Lösungen ließen sich gut in unsere Entwicklung integrieren.

Bei der Weiterentwicklung unserer Security-Konzepte hat uns Secuvise bisher immer eng und zuverlässig begleitet. Die Zusammenarbeit war durchgehend konstruktiv, freundlich-kollegial und hat unsere Erwartungen einfach übertroffen. Ich freue mich auch in Zukunft auf eine weitere Zusammenarbeit in allen Bereichen der Cybersecurity.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Secure Development Lifecycle?

Ein Secure Development Lifecycle (SDLC) ist ein Entwicklungsprozess, in dem Sicherheit in jeder Phase mitläuft: von den Anforderungen über Design und Threat Modeling, Implementierung und Test bis zu Release, Wartung und Schwachstellenbehandlung. Statt Sicherheit am Ende zu prüfen, ist sie fester Bestandteil der Arbeit.

Funktioniert das auch mit Agile?

Ja. Ein guter SDLC ist methodenagnostisch. Wir passen Security-Aktivitäten an Ihren Rhythmus an, ob Wasserfall, Scrum, Kanban, DevOps oder hybrid, sodass sie in die bestehende Arbeitsweise eingebettet sind und nicht daneben stehen.

Brauchen wir einen SDLC für den CRA?

Praktisch ja. Der CRA verlangt für Produkte mit digitalen Elementen einen nachweisbaren, sicheren Entwicklungsprozess samt Schwachstellenbehandlung. Den regulatorischen Rahmen dazu finden Sie unter CRA & Produktregulierung.

Hängt der SDLC mit IEC 62443-4-1 zusammen?

Direkt. IEC 62443-4-1 zertifiziert genau diesen sicheren Entwicklungsprozess. Ein gelebter SDLC ist damit die Grundlage einer 4-1-Zertifizierung. Mehr dazu unter Zulassung & Zertifizierung.

Wie lange dauert die Einführung?

Das hängt von Ihrem Ausgangspunkt ab. Nach der Standortbestimmung erhalten Sie eine realistische Roadmap mit Aufwandsschätzung. Wir führen schrittweise ein, damit der Prozess im Alltag ankommt, statt als Vorgabe zu verstauben.

Keine passende Antwort gefunden?

Sprechen Sie uns an. Wir klären Ihre Fragestellung gerne direkt und ordnen sie in Ihren konkreten Produkt- und Entwicklungskontext ein.

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